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Frage: Wie fandest Du den Film (Schulnote):  (Umfrage geschlossen: 11. Juli 2007, 22:59:10)
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Autor Thema: Grindhouse Teil 1: Quentin Tarantinos DEATH PROOF  (Gelesen 5071 mal)
Eric
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« am: 11. Juli 2007, 22:43:57 »



Quentin Tarantinos Death Proof - Todsicher
(Grindhouse: Death Proof)
Horror - USA 2007
113 Min. - Verleih: Senator
Start: 19.07.2007
   
Die drei Freundinnen Jungle Julia (Sydney Poitier), Butterfly (Vanessa Ferlito) und Shanna (Jordan Ladd) lassen es richtig krachen, feiern und trinken in ihrer Lieblingskneipe. Da tritt der vernarbte Stuntman Mike (Kurt Russell) in Erscheinung. Zunächst wirkt er sympathisch, was sich jedoch recht bald als Fassade erweist: Der Psychopath lockt die arglose Pam (Rose McGowan) in sein aufgepimptes Muscle Car und fährt sie und die anderen Girls mit einem Frontalcrash zu Tode. Als er sein Spiel bei einem anderen Trio wiederholen will, trifft er unerwartet auf Widerstand.

"Pulp Fiction"-Kultregisseur Quentin Tarantinos Beitrag zum Grindhouse-Doppelschlag birst geradezu vor lässigen Dialogen, brachialer Gewalt und skurrilen Ideen. Neben spektakulären Autoverfolgungsjagden glänzt hier das vermeintlich schwache Geschlecht mit echter Frauenpower.

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Klasse, super, danke lieber Kinogott! Tarantino at its best!

9,5 / 10 Enten-Kühlerfiguren
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MIRIAMundANDREA
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« Antworten #1 am: 11. Juli 2007, 23:01:52 »

Also wer Tarantino mag, mag bestimmt auch den Film, aber wenn ich mir dummes, langweiliges und endloses Gelaber anhören will, schalt ich Talk- oder Gerichtsshows ein. Da gibts die Weiber, die ihren Arsch unzählbar oft in die Kamera halten gratis.

0,9/10 Kill Bill Handyklingeltönen
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Geld ist nicht alles im Leben! Es gibt ja auch noch Kreditkarten!
Steff
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« Antworten #2 am: 12. Juli 2007, 10:48:47 »

Wer mich kennt, weiß genau, was ich zu dem Film zu sagen habe.
Bäh Tarantino. Ich hab noch nie einen gesehen und ich wollte auch niemals einen sehen. Jetzt musste ich mir das leider antun und meine Vorurteile habe sich bewahrheitet. Ich gebe MIRIAMundANDREA völlig recht. das Gelaber fand ich absolut langweilig. Bei ersten Mal wars ja vielleicht noch ok, aber als es dann noch mal von vorne anfing wars echt zu viel. Bei den interessanten Szenen hatte ich die Augen zu, weils einfach nur eklig war. es hat schon gereicht, die Geräusche zu hören.
Das war wieder absolut der typische Männerfilm - lauter nackte lange Beine und Ärsche in der Kamera, absolut uninteressant. Außerdem ist der Film absolut chauvinistisch. Nen Haufen halbnackte supertoll aussehende Frauen als Sexsymbole und die Kerle waren alle potthässlich. An dem Film gibt es aber auch gar nix sehenswertes für Frauen. Es werden nur Männerträume erfüllt (Frauen, die sich mit Autos auskennen...)
Das der Film auf 70er Jahre gemacht war, sollte wohl stilistisch super toll sein, aber ich fands einfach schrecklich nervig.

Ich gebe:

0 / 10 Originalausgaben der italienischen Voque
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mad
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« Antworten #3 am: 12. Juli 2007, 11:27:50 »

@Steff: Bäh sagen ohne etwas zu kennen geht eigentlich nicht. Zumindest "Pulp Fiction" könntest Du mal eine Chance geben.

Doch nun zum Film: Der war einfach schrecklich. Schon Kill Bill merkte man die totale Selbstüberschätzung an. Klar: Quentin kennt sich mit Filmen besser aus wie kein anderer und er kann machen was er will. Und das muss er auch penetrant jedem unter die Nase reiben. Nur: wen interessiert das? 80% des Films bestanden aus sinnlosen Dialogen ohne Pointe. Waren die Dialoge bei Pulp Fiction noch mehr oder weniger wichtig für die Handlung, könnte man Death Proof locker zum Stummfilm machen und wüsste dennoch die ganze Story.

Aber es hakt nicht nur an den "lässigen Dialogen" (lies: langweiliges, sinnloses und vulgäres Blabla), sondern auch an den Schauspielern. Vor allem Zoe Bell. Verdammt kann diese Frau NICHT schauspielern. Selbst Chuck Norris hätte diese Rolle (als Frau verkleidet) glaubwürdiger bzw. besser mimen können. Dafür wurde sie aber gefühlte zwei Stunden vom Drehbuchautor mit Lobdialogen beweihräuchert. Zoe ist einfach die BESTE, nicht?

Aber gut zu wissen, wie coole Frauen sich cool unterhalten. Und Miri hat recht: Sowas sieht und hört man sonst nur in deutschen Talkshows. Vielleicht sollte man die Geschichten der Talkshowgäste auch mal verfilmen? Quentin kann das ganz bestimmt.

Jedenfalls läßt sich Death Proof als Kinofilm lediglich auf eine Autoverfolgung reduzieren. Die ist sogar spannend in Szene gesetzt - wenn man einmal davon absieht, daß die beste Stuntfrau der Welt es nicht schafft, sich in das fahrende Auto zu retten oder zumindest gekonnt auf eine Wiese oder ähnliches abzuspringen. Vor allem wo ihr doch nie was passiert, wie wir ausführlich erfahren durften.

1,5 / 10 Vater-Sohn Sheriffs (die Punkte gibt es ausschließlich für die Verfolgungsjagd)

Achja, zum "70er Jahre Look": Wenn schon alles nach 70er aussieht (Leute, Klamotten, Autos, Schallplatten, ...), wieso verdammt gibt es dann Handys? Dabei gibt es doch echte 70er Jahre Telefonhörer für echt coole Typen.
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Steff
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« Antworten #4 am: 12. Juli 2007, 14:04:48 »

Ich habe da "Bäh" auch mehr auf dieses Film bezogen. Aber vom Hörensagen kennt man ja ein bißchen die anderen. Es war  mein erster Gedanke, als ich gesehen hab, was fürn Film kommt - Tarantino - viel Blut - Bäh.
Gegen Pulp Fiction kann ich wirklich nix sagen, denn den kann ich, im Gegensatz zu Kill Bill, wo die blutigsten Szenen schwarz-weiß sind (wie man erzählt hat), nicht einschätzen.
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Richi
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« Antworten #5 am: 12. Juli 2007, 18:25:07 »

ich muss sagen das in der Ü schon deutlich schlechtere filme kamen! ich fand ihn sehr amüsant und unterhaltsam... war eigtl genau das richtie für diesen abend! die dialoge hätte man jedoch wirklich etwas kürzer fassen können...
und der auftritt von tarantino war ja wohl mal verdammt schrecklich... richtig schlecht gespielt und echt mieß synchronisiert!

ich geb trotzdem 6/10
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Sebastian_S
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« Antworten #6 am: 12. Juli 2007, 19:22:51 »

Richi's erster Post Lächelnd

WELCOME!!!!
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Thunder
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« Antworten #7 am: 13. Juli 2007, 16:41:19 »

Wär ich ma ine Ü gegangen anstatt ne Klausur durchzurechnen...arg.
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Eric
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« Antworten #8 am: 13. Juli 2007, 20:06:45 »

Zitat
im Gegensatz zu Kill Bill, wo die blutigsten Szenen schwarz-weiß sind


Nicht in der englischen unrated DVD Fassung. Man kann von der deutschen FSK18 DVD
den Ton nehmen und von der unrated DVD das Bild und daraus eine neue DVD brennen.
Klappt wunderbar
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Thunder
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« Antworten #9 am: 14. Juli 2007, 09:14:28 »

hmm ich dachte das wäre absicht mit dem schwarz weiß, als stilmittel ..hmmm
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Eric
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« Antworten #10 am: 14. Juli 2007, 09:18:13 »

Zitat
hmm ich dachte das wäre absicht mit dem schwarz weiß, als stilmittel ..hmmm


Das war vorauseilender Gehorsam zur Umgehung einer höheren Altersfreigabe.
Ich muß aber sagen, daß die Szenen in S/W cooler wirken, als in Farbe. Aber
in der unrated sind auch dort und an anderen Stellen noch paar Minuten mehr drin.
Das macht diese Version eigentlich interessanter.
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mad
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« Antworten #11 am: 14. Juli 2007, 10:26:58 »

Um mal offtopic zu bleiben Zwinkernd
Das Stilmittel mit den einfarbigen Bildern, damit man das Blut nicht rot sieht, wurde auch schon bei "Natural Born Killers" von Oliver Stone verwendet. Die Story schrieb übrigens Tarantino...

Ach und tarantino war von NBK überhaupt nicht begeistert. Allerdings nutzte er einige Filmtechniken dann später für sich...

Zitat von: "imdb"
Original story author Quentin Tarantino was unimpressed with the changes made by subsequent scriptwriters, and has virtually disowned the film. Yet, years later, he used many of the same production techniques in his "Kill Bill" movies (for instance, the changing film stock is used during the Pei-Mei scenes in Vol. 2, the use of black and white, the use of animation during key scenes).
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Sebastian_S
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« Antworten #12 am: 22. Juli 2007, 20:28:38 »

Für mich wars ein sehr guter Film, der ganze Stil (voll auf 70er Trash getrimmt obwohl es in der heutigen Zeit spielt) des Films hat mir auf Anhieb gefallen auch wenn nicht von Anfang bis Ende die Post abging und das was an Handlung erzählt wurde auf eine A4 Seite passen könnte.
Was gabs denn?
Tarantino typische, sehr unterhaltsame Dialoge (die die Handlung überhaupt nicht vorantrieben Zwinkernd ) gepaart mit coolen Onelinern.
Dann natürlich die eine Szene die sich mir ins Gehirn gebrannt hat, und das war der sogennante "Autounfall" mit naja doch recht harten Bildern (FSK 16)
Zudem haben mich diese kleinen Details immer wieder amüsiert (z.b. der PussyWagon... der aus Kill Bill bekannte Sheriff mit seinen Sohn Nr.1 oder wars 2?, der Kill Bill Klingelton beim Handy, die Brause Big Red usw.)

und dann gabs da ja noch ne sehr gute Verfolgungsjagd mit sehr geilen Ende (besser konnte man "The End" nicht einblenden)


9 von 10 "Stuntmen Bobs"



Ich bin gespannt auf Planet Terror und natürlich den ursprünglichen Cut des Grindhouse Original Doublefeature.
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mad
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« Antworten #13 am: 22. Juli 2007, 21:13:40 »

Mich würde mal interessieren, wie die Welt auf Death Proof reagiert hätte, wenn den Tarantino anonym gedreht hätte. Will heissen: Würde niemand wissen, daß es ein Tarantino Film ist, würden dann die ganzen Kritiken genauso ausfallen? Ich denke nicht. Schon bei Hostel galt: Auch wenn der Film schlecht ist, wenn man "Tarantino" liest, MUSS der Film gut sein Zwinkernd Ooooder?
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Dobby
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« Antworten #14 am: 22. Juli 2007, 21:25:48 »

Zitat von: "mad"
Mich würde mal interessieren, wie die Welt auf Death Proof reagiert hätte, wenn den Tarantino anonym gedreht hätte. Will heissen: Würde niemand wissen, daß es ein Tarantino Film ist, würden dann die ganzen Kritiken genauso ausfallen? Ich denke nicht. Schon bei Hostel galt: Auch wenn der Film schlecht ist, wenn man "Tarantino" liest, MUSS der Film gut sein Zwinkernd Ooooder?

So langsam kännte man meinen, du nimmst das persönlich. Es war bei weitem nicht der beste Tarantino aber doch ganz cool.

Da fällt mir ein, dass meine Kritik ja immer noch nicht fertig ist *schäm ... "The Italien Job"(2003) schau*
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