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Autor Thema: Ü Premiere am 05.10.2005: Dear Wendy  (Gelesen 3681 mal)
Eric
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« am: 06. Oktober 2005, 09:47:03 »



Dear Wendy
Drama - Dänemark/Deutschland/Groß. 2004
FSK: keine Jugendfreigabe - 105 Min. - Verleih: Legend Films (Neue Visionen)
Start: 06.10.2005
Webseite: http://www.dearwendy.de/
 
Eigentlich steht Teenager Dick (Jamie Bell aus "Billy Elliot") aus dem kleinen Bergarbeiterstädtchen Estherslope nicht besonders auf Schusswaffen, denn er und seine Außenseiterkumpane Stevie, Susan, Huey und Freddie fühlen sich eher pazifistischen Idealen verpflichtet. Als Dick aber eines Tages die Bekanntschaft mit Wendy, einer stilechten Knarre, macht, ist es Liebe auf den ersten Blick. Kurz darauf gründet man einen Gun Club namens "Dandies", veranstaltet Schießübungen im Wald und genießt ungezwungen das Gefühl der Macht über Leben und Tod ...

Antiamerikanische Reflexe und naive Weltsicht mussten sich Regisseur Thomas Vinterberg und Drehbuchautor Lars von Trier bei dieser Meditation zur immer aktuellen Frage, wo denn die ganze Gewalt in unserer orientierungslosen Wohlstandsgesellschaft herkommt, vorwerfen lassen.
 
--

Ein seltsamer Film, den man sich getrost sparen kann.

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There's always money in the banana stand
mad
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« Antworten #1 am: 06. Oktober 2005, 10:47:32 »

Die Beschreibung (von kino.de?) stimmt nicht ganz ("Schießübungen im Wald" z.B.).

Also Mein Fazit ist eigentlich durchaus positiv. Ich sehe den Film als Satire auf die Waffen-Idiotie der Amerikaner. Und Satire darf nunmal stark überzeichnet sein.

Richtige Langeweile kam eigentlich nicht auf, die Charaktere waren in ihrer Unterschiedlichkeit dennoch sehr realitätsbezogen (wenn auch klischeehaft, was allerdings im Sinn der Sache lag) und die Schauspieler (vor allem der "Sherminator") fielen positiv auf. Ausserdem hatte ich von Thomas Vinterberg (und LArs von Trier) einen schlechteren Film erwartet, somit wurden die Erwartungen also übertroffen.

Mir ist so ein Film jedenfalls viel lieber als selbstverliebte Michael Moore Sensationshascherei.

70 / 100 Verzehnfachungen

Übrigens habe ich den "Billy Elliot" Schauspieler gar nicht wiedererkannt. Dafür weiss ich jetzt, wo ich das Mädel schonmal gesehen habe: In "Pieces of April" als mehr oder weniger "böse Schwester". (und ja, mir hat Pieces of April auch gefallen, ein sehr tiefgründiger Film...)
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schnute
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« Antworten #2 am: 06. Oktober 2005, 13:03:45 »

neee also wirklich , nöööööö...

das nächste mal nehm ich mir n haustürschlüssel mit- so es denn zeitnah ein nächstes mal geben wird.
da kann ich weile heimlaufen. da ist ja selbst das nächtliche gera mit hochgeklappten bordsteinen uffregend gegen diesen schrutz.

gehört in die kategorie: drehbüher, die man lieber in schubladen verstauben lassen sollte.
kein wunder, dass mein kind ewig nicht kommt- eine welt in der solche filme gezeigt werden, wer will das schon !?

FAZIT
langatmig bekommt eine andere bedeutung
0/ 10 - ich kann nicht einschlafen, weil die sitze zu unbequem sind, für kugelige wie mich  :lol:
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zuckrige grüßlis

s`schnuetche
miri
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« Antworten #3 am: 06. Oktober 2005, 18:18:08 »

Naja. Also begeistert geht anders.
1. Ich mag diesen Arsch Lars von Trier nicht!
2. Überhaupt nicht!

Dann war der Film langweilig. Einfach zu langweilig.
Die Dialoge manchmal schrecklich, peinlich, kitschig, sehr kitschig, grausam kitschig und manchmal nur blöd, hab aber schonmal blödere Dialoge gehört (Er ist tot! Das kann passieren.)
Was man(vielleicht-meiner Meinung nach)eigentlich sagen wollte, dass Pazifismus und Waffen nicht zusammenpassen, hätte man spannender erzählen können. Das Looser immer Looser sein werden, solang sie nicht begreifen, dass man Selbstbewußtsein nicht mit Hilfe von Waffen bekommt, das kann man anders verfilmen. Diese Looser werden Waffen nun einmal immer einsetzen - egal wie oft sie erzählen, sie würden nie auf Lebewesen schießen - sobald sie herausgefordert werden.
Waffen wurden ja nicht gebaut zum angucken und schönreden oder um ihnen Liebesbriefe zu schreiben(der Depp brauchte einfach nur ne Freundin!).
Und jeder der Waffen besitzt weiß das und ist sich der Gefahr bewußt.

Wollte man sowas in etwa aussagen? Mit diesem Film? Schlecht gemacht!
Wie gesagt, langweilig und ich konnte die Dialoge einfach nicht mehr hören. Dieser Schrott.

3/10 "Beziehungsproblemen"
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Geld ist nicht alles im Leben! Es gibt ja auch noch Kreditkarten!
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