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Autor Thema: Ü 06.07.05 "Dumplings"  (Gelesen 8117 mal)
Psychowuschel
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« am: 07. Juli 2005, 08:44:13 »

Die Sehnsucht nach ewiger Jugend

Wer hat sie nicht schon einmal gespürt, die Angst vor dem Älterwerden? Besonders unter Frauen hat Anti-Ageing-Kosmetik Hochkonjunktur. Eingriffe wie Fettabsaugen, und Lifting sind längst nicht mehr nur unter Hollywood-Stars akzeptierte Eingriffe. Den Kampf um die ewige Jugend greift Fruit Chan in seinem neuen Film Dumplings auf und erzählt von einem höchst ungewöhnlichen Verjüngungsrezept.

Qing (Miriam Yeung), ein ehemaliges, erfolgreiches TV-Starlet mittleren Lebensalters, sehnt sich nach der Zeit zurück, als sie ihr Publikum noch auf jugendlich charmante Weise verzauberte. Auch ihr wohlhabender Ehemann Sije Li (Tony Ka-Fai Leung) hat ihr seine Zuneigung und Aufmerksamkeit zugunsten seiner weitaus jüngeren Masseuse längst entzogen. Qings Wunsch nach Veränderung und Verjüngung ist so groß und unerträglich, dass sie eines Tages Mei (Bai Ling) aufsucht.

Mei ist bekannt für ihre spezielle Verjüngungsspeise: extrem teure Klöße mit halb transparenter Außenhaut und spezieller Fleischfüllung, deren Herkunft dem aufmerksamen Zuschauer bereits ganz am Anfang des Films offengelegt wird. Verführerisch und verlockend preist die ehemalige Gynäkologin Mei ihrer Kundin die verjüngenden Klöße an. Christopher Doyles phantastische Kamera fängt das Zubereitungsritual in einem Wechselspiel zwischen appetitanregenden und erschauernden Szenen ein. Nicht nur bei Qing kommen gemischte Gefühle vor und während dem Verzehren der aparten Mahlzeit auf. Auch dem Zuschauer dreht sich bei dem Gedanken an die schauderhafte Füllung der Magen um. Qing schlägt jedoch sich tapfer, die Aussicht auf die ersehnte Wirkung ist stärker als der Ekel.

Fruit Chan, der sich mit Made in Hongkong (1997) einen Namen im unabhängigen Hongkong-Kino gemacht hat, legt mit Dumplings seinen ersten kommerziellen Film vor. Der Film ist die neunzigminütige Version des gleichnamigen Kurzfilms, der Teil einer Trilogie mit dem Titel Three...Extremes ist. Die zwei anderen Beiträge des Horror-Omnibus-Films stammen von dem japanischen Regisseur Takashi Miike (Box) und dem Koreaner Park Chan-Wook (Cut).

Fruit Chan, geboren in Guangzhou, China ist im Alter von zehn Jahren nach Hongkong gezogen. In seinen Filmen setzt er sich meistens mit der sozialen Wirklichkeit und der politischen Situation Hongkongs auseinander und beweist, dass in seiner Wahlheimat auch Filmproduktionen jenseits der kommerziellen Blockbuster möglich sind. Auf internationalen Festivals wurde er bereits mehrfach für seine Leistungen ausgezeichnet.

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Was soll man dazu sagen?
Ich fand diesen FIlm in erster Instanz LANGWEILIG!!!! A****LANGWEILIG!!!!
Danach finde ich ihn eklig.
Wer so was brauch, der soll so was gucken, ich finde das makaber.
0 von 10 "5-Monatigen-Leckerbissen"
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Bis denne, der *Wuschel*
Sebastian_S
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« Antworten #1 am: 07. Juli 2005, 12:38:44 »

Wer denkt sich nur so eine kranke Scheisse aus?
Bis auf die Ekelszenen wo Föten zerkleinert oder Abtreibungen celebriert wurden, die einfach nur makaber waren, war der Film vor allen langweilig... Und was sollte diese Beziehungskriese als Rahmenhandlung? - mehr als dürftig..

Hat mir überhaupt nicht gefallen.

0 von 10 "Ich hab ja noch gar nicht für sie gesungen"
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mad
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« Antworten #2 am: 07. Juli 2005, 14:11:01 »

Ein ziemlich zwiespältiger Film. Sicherlich nichts zum "nochmal schauen", aber doch noch besser als so mancher anderer Möchtegernfilm.

Die schauspielerischen Leistungen hätte ich z.B. Bai Ling nie und nimmer zugetraut. Auch wurde die Verzweiflung der Frau Li sehr gut dargestellt. Das Thema ist harter Stoff, der jedoch bestmöglich umgesetzt wurde.

Was dann allerdings die Story angeht, so ist sie sicherlich (im wahrsten Sinne des Wortes) "Geschmacksache". Meinen Geschmack hat es nicht getroffen, allerdings hat der Film wirklich eine gute Wertung verdient, wenn man ihn nicht oberflächlich betrachtet!

6 / 10 roten Händen im Bus

Mich würde ja interessieren, wie "typisch deutsche Filme" in China ankommen würden. Zwinkernd
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Sebastian
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« Antworten #3 am: 07. Juli 2005, 19:16:23 »

Na da bin ich ja froh das ich mich für den 1,50 Euro-Film "Hitch-Der Date Doktor" entschieden habe  Lächelnd
der war sehr gut und billiger  Lächelnd
Hoffe nur das nächste Woche was gutes kommt wollte mal wieder in die Ü,
soll ja ab 16 sein...
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miri
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« Antworten #4 am: 07. Juli 2005, 19:21:35 »

Also soooo schrecklich abartig eklig fand ich den Film nun auch nicht.
Es gibt genug andere Filme die viel ekliger sind.
Langweilig, okay, aber da gab es auch schon langweiligere Filme.

Kapiert hab ich nicht, warum Mei am Ende des Films wohin-auch-immer gelaufen ist und den "Job" an den Nagel gehängt hat.

Dann hab ich mich gefragt, warum Qing gegenüber von dem Tatort, an dem Die Frau ihren Mann umgebracht hat, stand. Wollte die zu der Frau? Wollte sie sagen "hallo, ich hab ihren Enkel gefressen!"??? Woher wußte sie überhaupt von den Leuten?

Ach einfach nur seltsam war der Film.
Aber da gab es auch schon seltsamere.

3/10 seltsam riechenden Gastgeberinnen
(die Punkte hat der Film auch nur bekommen, weil es schon ekligere, langweiligere und seltsamere Filme gab)
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Geld ist nicht alles im Leben! Es gibt ja auch noch Kreditkarten!
mad
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« Antworten #5 am: 07. Juli 2005, 21:04:27 »

@MIRIAMundANDREA: Frau Li hat nich beim Tatort angerufen, sondern bei Mei. Deren Wohnung wurde wohl wegen des Mordes untersucht. Hinweise und so.
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sunny
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« Antworten #6 am: 07. Juli 2005, 21:44:39 »

Mein Gott, ein Film in dem man keine schwachen Nerven haben sollte...!
Etwas so makaberes, so in eine banale Story zu verpacken war gewöhnungsbedürftig. Ich kann allen werdenten Müttern, allen die es noch werden wollen und auch denen die Kinder wollen aber keine bekommen können dringlichst von diesem Film abraten. Er gehört meiner Meinung nach Iniziert. Weg damit vom Markt auch im Bezug auf eine DVD Vermarktung, nicht dass hier noch ein paar Ausenseiter eine neue illegale Geschäftsidee erkennen.

Fazit: 0 von 10 zertretenen Kücken aus dem Ei... igit !!!
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verschwendet eure jugend
sunny
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« Antworten #7 am: 07. Juli 2005, 21:52:46 »

der letzte beitrag ist von fabi,ist was mit dem anmelden schief gegangen.
da kann ich ja wirklich froh sein,diesen film verpasst zu haben.
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verschwendet eure jugend
Sebastian_S
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« Antworten #8 am: 08. Juli 2005, 12:00:07 »

Auch wenn da ne schauspielerische Leistung zu erkennen war (ein Wunder das Bei Ling nicht wieder nakt rum gerannt iss)...  soll ein Film nicht unterhalten, ob nu im positven (Komödie) oder negativen (Drama/Antikriegsfilme) Sinne... und dieser Film hat in keinster Weise unterhalten...
Auch wenn manche meinen es sei eine gute Gesellschaftskritik, an einer Gesellschaft orientiert an den Medien im ewigen Judendwahn.. aber mal ehrlich wen interessierts ..
wer will sich schon im kino nen kopp darüber machen... für mich schwafeln alle nur die so darüber denken, das sind doch eher die Leute die in der 9. im Deutschunterricht immer die Hand oben hatten und dann ne Seitenlange Textanalyse präsentierten..
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derEDLEritter
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« Antworten #9 am: 09. Juli 2005, 00:55:19 »

also ich scheine ja in letzter zeit nichts verpasst zu haben. kam eh in den letzten 4 wochen nicht ins kino wegen ständigem gelerne und sterbeseminar. da war das geld in den alkohol ganz gut investiert.
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Psychowuschel
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« Antworten #10 am: 13. Juli 2005, 14:54:07 »

Ich mag nich nur sein Zitat am Ende,
ich mag auch die Alkoholinvestition wenn mal
wieder ein mieser FIlm in der Ü läuft  Lächelnd
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Bis denne, der *Wuschel*
Eric
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« Antworten #11 am: 13. Juli 2005, 19:00:26 »

Alkohol in der Ü?
Na solange wie keine Tüten rumgehen...obwohl: das würde manchen Film erträglicher machen  :lol:
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