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Autor Thema: 09.07.2008 Underdogs  (Gelesen 6173 mal)
Eric
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« am: 09. Juli 2008, 23:04:35 »



Underdogs   
Underdogs
Drama/Melodram - Deutschland 2007
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren - 94 Min. - Verleih: Farbfilm (Barnsteiner)
Start: 24.07.2008

Der wortkarge, verschlossene und gewalttätige Mosk (Thomas Sarbacher) sitzt da, wo er hingehört: im Knast. Der Einzelgänger plant die gefängnisinternen Meisterschaften im Gewichtheben allein zu gewinnen. Bis ihn die neue Direktorin (Clelia Sarto) dazu verdonnert, sechs Welpen gemeinsam mit einem knorrigen Hundetrainer (Hark Bohm) zu Blindenhunden zu trainieren. Trotz zahlloser Freiwilliger soll ausgerechnet der Grobian am Projekt teilnehmen.

"Underdogs" ist eine alle Erwartungen an ein kitschiges modernes Märchen vom sich bessernden bösen Buben unterlaufende und glaubhafte Milieustudie um einen waschechten Antihelden, der in dem dichten und spannenden Drama von Jan Hinrik Drevs ("Dogsworld") vorsichtig resozialisiert wird.
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Sebastian_S
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« Antworten #1 am: 09. Juli 2008, 23:09:00 »

Kurzweiliger, gut gespielter deutscher Film. Ich kann nicht viel gegen den Film sagen, außer das mich einzelne Szenen gestört haben.. war aber selten, teilweise wars vielleicht ein wenig langweilig weil das Thema ja auch nicht soooo viel hergibt. Schon aufgrund der Knastthematik gibts auch nicht viele Sets.. aber sonst ist der Film sehr sehr stimmig und hat mich gut unterhalten.

7 von 10 "Das ist Grappa oder Hund"
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Dobby
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« Antworten #2 am: 10. Juli 2008, 10:31:50 »

Also da muss ich jetzt mal eingreifen: 7 von Sebastian, 9 von Michael ... ich bin schockiert, dass dieser offenkundige Ach-ist-das-süß-Effekt bei euch so unglaublich gut funktioniert.

Ich habe gerade nicht genug Zeit und schreibe deswegen erst morgen (?) mehr ... aber ich gebe dem max. 2/10
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Sebastian_S
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« Antworten #3 am: 10. Juli 2008, 10:47:08 »

hey wir habens echt nicht leicht und da bewertet man auch mal ein bissl höher wenn was sympathisches daher kommt... wir wurden ganz schön maltretiert in letzter Zeit, Ruinen, Mandy Lane, the Eye, Drillbit Taylor... der einzig gute Film war im April und das war Street Kings
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Elessar
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« Antworten #4 am: 10. Juli 2008, 14:37:25 »

also ich sehe es wie dobby, der film laaaaaaaaaaannnnnnnnnnnggggggwwwwwweeeeeeeiiiiiiilllliiiiiiigggg, und das mindestens bis zu dem punkt als die hunde auftauchten, dann wurden die herzen der damen aufgeweicht und versucht den einen oder anderen schmunzler durch die kleinen hervorzulocken, aber das macht den film insgesamt nicht besser.

und das wir in letzter zeit zu anderen üs deutlich mehr schlechtgewordene eier erwichten, was die qualität betraf, ist in meinen augen maximal die rechtfertigung fuer ne 4. waere das nicht, ist er fuer mich jedenfalls maximal 2 von 10 grappas wert.
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Dobby
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« Antworten #5 am: 12. Juli 2008, 01:22:24 »

Vielleicht sollte ich mal noch schnell erklären, warum ich „Underdogs“(2007) gegenüber so negativ eingestellt bin:
Meiner Meinung nach gibt es zwei unglaubliche, riesige, fatale, halsbrecherirische, dumme und schreckliche Irrtümer an der Idee zu „Underdogs“(2007). Zum einen scheinen die Macher dieses Leinwanddebakels zu glauben, dass wir noch einen weiteren Böse-Knasties-werden-lieb-Film brauchen, was nun absolut nicht der Fall ist. Und zum anderen bauen sie ihre gesamte Geschichte auf den Ohhh-Süß-Effekt der Hunde auf. Dieser Effekt ist so offensichtlich und funktioniert so wenig, dass er dem Basiert-auf-einer-wahren-Geschichte-Machwerk instantan jegliche Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit entzieht.
Diese beiden Problemchen wären eigentlich schon genug, um jeden Film zu fall zu bringen – doch hier wollte auch das restlichen Team noch einmal nachtreten. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende einfach nur langweilig, belanglos und unglaublich vorhersehbar. Die Charaktere sind durchweg unsympathisch und unglaubwürdig. Abgesehen von der Hauptfigur werden all diese harten Knasties „auf Knopfdruck“, sobald die Hunde ins Spiel kommen, zu Weicheiern – hallo, wie kann das ernst gemeint sein?
Auch schauspielerisch konnte mich keiner der Protagonisten überzeugen, obwohl mit Thomas Sarbacher, Ingo Naujoks u.a. durchaus etablierte und anerkannte Schauspieler zu sehen waren. Genauso wie man dem Kameramann Peter Przybylski seine TV-lastige Vorgeschichte nur zu sehr anmerkt. Einzig die Ausstattung sah ganz OK und sehr authentisch aus.
Alles in allem ein Film, den ich selbst im Fernsehen und bei tödlicher Langeweile noch abschalten würde.

2/10 Außenwochenenden
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mad
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« Antworten #6 am: 12. Juli 2008, 09:14:45 »

Zitat von: "Dobby"
Böse-Knasties-werden-lieb-Film


Wie wir ja durch die Story erfahren haben, war unser Türsteher-Held ja gar kein Bösewicht. Die Polizei ist rücksichtslos auf seinen Boss losgegangen und er ging aus Loyalität dazwischen. Also ist er eigentlich der Gute. Wer hätte das gedacht.

Auch mir ging der Film übrigens "on the ass over".  Der ganzen Vorhersehbarkeit setzte das hanebüchene Ende die Krone auf. Denn auf einmal hatte jeder der harten und bösen Buben ein "eigenes Baby". Komisch allerdings, dass der Trakt, in dem die Testkandidaten untergebracht waren, recht klein aussah. Was solls.

Der Hauptdarsteller kam recht authentisch rüber, dafür gibts postive Wertung. Aber dann noch die Romanze  :roll: und das Dognapping  :roll: und die ganzen Stereotypen (eiskalter JVA Beamter, türkischer Hehler, russischer Mafiaboss, pollundertragender Paragraphenreiter, und und und) :roll:. Nee nee lass mal.

2 / 10 roten Halsbändern

Soll das wirklich auf einer "wahren Geschichte" beruhen? Kann ich mir nicht vorstellen.
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mary.cherry
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« Antworten #7 am: 15. Juli 2008, 19:21:53 »

Es gab und wird nur einen Vierbeiner in Filmen geben, der Hund heißt. Bei Columbo!
Und allein schon das muss ich dem Film übel nehmen.

Ansonsten schließ ich mich der Nichtmöger-Fraktion an. Ich sehe da keine realitätsgerechte Banalität, einfach nur pure Langeweile. Der Hauptchara war mir weder sympatisch, noch hat mich seine Hinterrundstory und seine Wandlung interessiert.
War also alles gar nicht seine Absicht, er ist ein armer Wicht der einfach seinen tollen Boss beschützen wollte und so ins Gefängnis geriet. Blaa.
Der letzte Teil hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt: Er bricht einfach mal so aus dem Gefängnis aus (aus der Krankenstation! Hallo hallo Prison Break. Hat Sara mal wieder die Tür aufgelassen?) und klaut der Blinden den Hund. Und die sitzt tagelang auf der Bank. Nein danke.


1/10 weil Ingo Naujoks dabei war

Und das, obwohl ich ansonsten total auf deutsche Filme stehe und der Großteil meiner Lieblingsschauspieler Deutsche sind.
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Eric
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« Antworten #8 am: 15. Juli 2008, 20:19:35 »

Zitat
roten Halsbändern


@Mad: Die mit dem roten Halsband? ;-)
http://www.teleschnecke.de/die-mit-dem-roten-halsband/
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Mizzi
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« Antworten #9 am: 17. Juli 2008, 17:50:21 »

die story war vorhersehbar aber der film war süß und recht witzig.

5/10
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Liebe Grüße, de Mizzi!
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