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Frage: Wie fandest Du den Film (Schulnote)  (Umfrage geschlossen: 03. Januar 2008, 08:18:00)
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Autor Thema: Sneak Cottbus (27.12.07) und Gera (02.01.2008) : Joshua  (Gelesen 9561 mal)
Sebastian_S
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« am: 28. Dezember 2007, 15:08:07 »



Joshua   
Thriller - USA 2007
105 Min. - Verleih: Fox
Start: 17.01.2008

Das Paar Brad (Sam Rockwell) und Abby Cairn (Vera Farmiga) ist glücklich, schließlich haben sie gerade ihr zweites Kind zur Welt gebracht. Außerdem verhält sich ihr 9-jähriger Joshua (Jacob Kogan), der sein Talent fürs Klavierspielen von Abbys Bruder Ned (Dallas Roberts) geerbt zu haben scheint, überaus verständnisvoll. Nur Brads Mutter Hazel (Celia Weston) beharrt misstrauisch auf ihrer Ansicht, Joshua würde Neid und Missgunst unter einem Poker-Face verbergen.

Die vermeintlich heile Familie ist nicht zum ersten Mal Brutstätte für einen psychologisch fundierten und mit glaubwürdigen Charakteren versehenen Horrorthriller, wenn sich ein Wunderkind ähnlich wie Macaulay Culkin in "Das zweite Gesicht" als Satansbraten entpuppt.


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Dieser Film vermittelt Emotionen.
Was ich alles durchmachen musste von Spannung bis hin über extreme Langeweile, Angenervt, ja sogar Mitgefühl... wär ja gar nicht mal so schlecht allerdings überwiegten der nervig, langweilige Part zu sehr.
Der Film ist von der Grundidee wirklich gut, naja das gabs zwar irgendwie alles schon mal... der kleine Psychobengel hat mich sehr an den Film "Das Omen" erinnert, allerdings wars da sehr viel okulter.
Man weiss nie wirklich ob der Junge einfach nur seltsam ist oder wirklich böse und seiner kleinen Schwester irgendwann doch noch was antun wird. Davon lebt der Film, von Szene zu Szene wird es spannender und man denkt "jetzt muss doch endlich was passieren, jetzt.... aber man weiss nicht was, und dann: Die Enttäuschung!" Es ist wieder nix passiert. Alles spielt sich eher auf psychologischen Niveau ab.
Gut zwei Drittel des Films beschäfitgen sich mit den seelischen Verfall der Mutter und ihren Depressionen, was dann einfach nur noch nervt und den Film in meiner Wertung weit nach unten drückt, wenn sie dann zum x-ten Mal mit ihrer Melkmaschine heulend in der Ecke sitzt, dann reißt mir einfach der Geduldsfaden.
Allerdings macht das letzte Drittel samt Ende und die Szenen in denen hauptsächlich Joshua agiert, wieder Boden gut.
War jetzt alles ein bisschen wirr für die die es nicht gesehen haben... aber was solls  :roll:


Schlecht war er nicht, aber auch nicht gut... und wer sich nicht entscheiden kann nimmt die goldene Mitte.

5 von 10 "ausgestopften Hamstern" (hach, welch schockierende Schlußszene")
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Eric
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« Antworten #1 am: 28. Dezember 2007, 16:09:20 »

Ich hab die verheerenden Kritiken zu JOSHUA aus anderen Sneaks gelesen.
Aber scheint ja nicht so schlecht gewesen sein, wie dieser unsägliche Lindsay
Lohan Film ;-)
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There's always money in the banana stand
El Krampfo
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« Antworten #2 am: 30. Dezember 2007, 04:05:24 »

wir könnten jetzt natürlich jeden film an dem lindsay lohan film messen
dann gebe es nurnoch gute filme
ist auch mal was schönes
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meine bisher beste Ü 2008: talk to me
Eric
Administrator
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« Antworten #3 am: 03. Januar 2008, 08:16:21 »

Meine ausführliche Meinung und die von einigen anderen Ü-Gästen gibts wie immer im Podcast.
Link zum Podcast: http://portal.film-gera.de/forum/viewtopic.php?t=1145


0 / 10 Glasscherben
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Kübiline
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« Antworten #4 am: 03. Januar 2008, 10:37:59 »

so schlecht wie video kings war er auch nicht, aber nah dran.
irgendwie haben viele informationen gefehlt.... das ende war komisch.
 Am schlimmsten waren aber die Leute im Publikum... So laut wars lang nich mehr.

5/10 Feinrip Unterhosen
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Bildung kommt von "Bildschirm" und nicht von "Buch" - sonst hieße es ja Buchung!
Mizzi
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« Antworten #5 am: 03. Januar 2008, 12:53:01 »

mit dem publikum stimme ich zu das war echt ätzend. ständig hat jemand geredet hinter uns, echt ununterbrochen. auch böse blicke ( :evil:  )  Haben nichts gebracht
Zum Film: Ich fande ihn Genial....!!!
steh ich bestimmt alleine da...
Den Bengel kann man echt nur an die Wand werfen...

9/10 Zerschnittene Panda Teddy Bären!
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Liebe Grüße, de Mizzi!
Sebastian_S
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« Antworten #6 am: 03. Januar 2008, 13:18:07 »

Kumpel aus Cottbus hat auch


8 von 10


gegeben.... und bei uns war es auch recht laut, aber nicht so schlimm wie manchmal in Gera
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Dobby
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« Antworten #7 am: 03. Januar 2008, 22:42:45 »

Spoiler-Faktor: 1.5/3

Naja, was soll ich zu "Joshua"(2007) sagen? Es war wirklich ein komischer Film. Er hatte in der Tat ein paar gute Stellen, hier und da mal eine tolle Idee - als Joshua zum Beispiel unvermittelt sein Kuscheltier mumifiziert. Aber zwischendurch klaffen riesige Lücken, egal in welcher Beziehung: Die Musik ist, naja, wirklich nervig (auch wenn ich das im Podcast noch versuchte zu relativieren). Die Regie ist bodenständig aber relativ ideenlos. Die Schauspieler (und das werde ich wohl allein mit meiner Meinung stehen) sind zwar ok bis gut, aber Jacob Kogan schafft es nur, die netten Seiten des kleinen Monsters zu verkörpern. Wenn Joshua nett grinst und seinem Papa zuwinkt, ist er überzeugend. Doch die diabolischen Seiten, die für diese Art von Filmen unerlässlich sind, schafft er leider nicht glaubhaft zu vermitteln. Und der Polt, ja der Plot ist von der Grundidee her sehr gut. Leider jedoch nicht hinreichend ausgearbeitet. Als beispielsweise Joshua sein Baby-Video ansieht oder mit seiner Mutter verstecken spielt, das waren schon gute Ideen. Doch dann muss man unendliche Minuten ertragen, in denen sich der Vater in seinem Job abmüht. Und auch wenn der seeliche Verfall seiner Mutter zentral war, war er letzt doch nur noch nervig. Und warum musste Joshua unbedingt Fussball spielen nur um dann keine Lust mehr zu haben. Naja, die Handlung war doch etwas holprig und nicht immer schlüssig.
Die größte Schäche und gleichzeit ein echter Lichtblick waren für mich die unfreiwillig lustigen Szenen im Film. Diese haben dem Film zwar das letzte bisschen Glaubwürdigkeit geraubt, aber zumindest fühlte ich mich für einen Moment unterhalten.

3/10 Melkmaschinen
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samyaza
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« Antworten #8 am: 04. Januar 2008, 23:25:53 »

Zitat
Und warum musste Joshua unbedingt Fussball spielen nur um dann keine Lust mehr zu haben.


... ähm ich denke mal das diese stelle sollte uns einfach zeigen das er versucht die Aufmerksamkeit seines Vaters auf sich zu ziehen und im so zu gefallen, was sich auch an einigen anderen stellen äußerte, als er zum Beispiel seinen Vater fragte was der denn noch gerne an Sport mache und ob es denn schlimm sei wenn er das nicht mag. Das du dies leider  verkannt hast ist bedauerlich. Das Joshua die Facetten des "Guten" besser gespielt hat als die des "Bösen" halte ich eher für ein Gerücht, denn war es doch eher nachvollziehbar, wenn er eifersüchtig auf seine kleine Schwester war, als wenn er anfing für den Hund oder seine Oma zu weinen - desweiteren konnte man in keinster weise einen "guten" Joshua erkennen. (ansonsten solle man mir doch bitte einmal die Stelle nennen wo dies gewesen sein soll ;-) )

thema: sehr gut (realitätsnah)
darstellung: übertrieben - erinnerte mehr an "Das Omen"

gesamt:

9 von 10 heidnischen Ägyptern  
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Sebastian_S
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« Antworten #9 am: 05. Januar 2008, 00:00:56 »

Zitat
thema: sehr gut (realitätsnah)
darstellung: übertrieben - erinnerte mehr an "Das Omen"


meine Rede...

ha Dobby ha... und alle anderen die ihn so sehr nieder machen  Cool

 :lol:
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Eric
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« Antworten #10 am: 05. Januar 2008, 11:30:45 »

Zitat
übertrieben - erinnerte mehr an "Das Omen"


Nein, Omen (1-3) war wesentlich subtiler und besser gemacht.
Bei Omen war das Grauen wesentlich besser verpackt und glaubwürdiger.

Eric, der die OMEN TRILOGIE (Omen 1: IMDB 7,5/10) auf DVD besitzt und immer mal wieder gern anschaut
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Sebastian_S
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« Antworten #11 am: 05. Januar 2008, 12:03:20 »

ich kenn nur das Remake und das war nicht wirklich subtil

Sebastian, der das Remake auf DVD besitzt und immer mal wieder gern anschaut (naja nicht all zu oft)
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Dobby
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« Antworten #12 am: 05. Januar 2008, 16:45:38 »

Zitat von: "samyaza"
Zitat
Und warum musste Joshua unbedingt Fussball spielen nur um dann keine Lust mehr zu haben.

... ähm ich denke mal das diese stelle sollte uns einfach zeigen das er versucht die Aufmerksamkeit seines Vaters auf sich zu ziehen und im so zu gefallen, was sich auch an einigen anderen stellen äußerte, als er zum Beispiel seinen Vater fragte was der denn noch gerne an Sport mache und ob es denn schlimm sei wenn er das nicht mag.

Nein, das würde ich nicht so sehen. Natürlich versucht er die Aufmerksamkeit seiner Eltern zu erringen. Aber um dies darzustellen, gab es viele und deutlich bessere Chancen (bspw.: Die Sache mit dem Museum - Dady sagt ja, dass das Museum toll ist aber Joshua kommt nicht auf die Idee zu fragen, ob sie da hin gehen können.). Zumal sein Vater keine wirkliche Begeisterung für irgendeinen Sport zeigte. Wenn dies die Idee hinter der Eingangszene war, dann ist das Ganze noch unausgegorener als ich dachte.

Zitat von: "samyaza"
Das Joshua die Facetten des "Guten" besser gespielt hat als die des "Bösen" halte ich eher für ein Gerücht, denn war es doch eher nachvollziehbar, wenn er eifersüchtig auf seine kleine Schwester war, als wenn er anfing für den Hund oder seine Oma zu weinen - desweiteren konnte man in keinster weise einen "guten" Joshua erkennen. (ansonsten solle man mir doch bitte einmal die Stelle nennen wo dies gewesen sein soll ;-) )

Ich habe über das Ganze noch mal nachgedacht. Vermutlich habe ich mich etwas schlecht ausgedrückt. Die Unschuldsnummer fand ich gut dargestellt, inklusive den (gewollt) übertriebenen Trauerbekundungen über den Tod des Hundes und seiner Großmutter. Was mir nicht gefallen hat, waren die Momente in denen Joshua allein war und sein wahres Gesicht gezeigt hat. In diesen Szenen wirkte er immer noch unschuldig. Aber vermutlich war dies vom Regisseur gewollt, um den Zuschauer an der Schuld Joshuas zweifeln zu lassen? Und das hat mir nicht gefallen, weil ich ganz einfach nie den kleinsten Zweifel an seiner Schuld hatte.

Aber wenn dir der Film gefallen hat, will ich es dir nicht ausreden. Vermutlich war er einfach nur nicht mein Ding und ich bin mal wieder etwas radikal.
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derEDLEritter
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« Antworten #13 am: 06. Januar 2008, 13:50:03 »

hmm...am anfang wäre ich ja fast eingepennt, weil er so öde war, aber zwischendurch kamen doch tatsächlich mal ein paar szenen zum lachen.
aber insgesamt stellt man sich doch die frage, ob die regisseure den film nach dem dreh nochmal angeschaut haben. die depressive tussi war ja so schlecht ("Solche roten Stiefel hatte ich auch mal.")

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Sebastian_S
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« Antworten #14 am: 18. Juni 2008, 10:43:38 »

Joshua bekommt auf DVD den reisserischen Titel: Teufelskind
falls den noch jemand auf DVD sehen möchte
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